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Abstract

Aus der Idee einer möglichen Ausstellung im Technischem Museum Wien über Fett entstand ein kuratorisches Kartenspiel, das während des „2nd Vienna Workshop on STEM Collections, Gender and Sexuality“ gespielt wurde. Dieser Text zeichnet die Entstehung dieses Spiels nach, mit dem spielerisch eine Ausstellung zum Sujet erdacht wurde, und gibt Hinweise auf die Inhalte. Das Thema „Fett“ kann in einem technisch-naturwissenschaftlichen Museum u.a. theoretisch behandelt werden, indem man sich der Chemie nähert, den verschiedenen Produktionstechniken oder technischen Fetten (und Ölen). In diesem Fall wurde eine engere, durch den Workshop vorgegebene Bandbreite gewählt, nämlich ein Fokus auf Fett in Bezug auf den Körper. Sobald man tiefer in die Beschäftigung mit Fett und Körpern einsteigt, fällt auf, dass die Beschäftigung mit dem weiblichen Körper stärker in den Vordergrund rückt. Das hat auch dieses Spiel gezeigt.

CV

Ana Daldon, geboren 1986 in Zenica, studierte Physik an der Universität Trient sowie Art&Science und educating/curating/managing an der Universität für Angewandte Kunst Wien. Seit 2015 ist sie als Kuratorin am Technischen Museum Wien in der Abteilung Sammlungen tätig. Seit 2017 ist sie als Kustodin für die Sammlung „Heim und Garten“ und später für „Spiel, Sport und Bildung“ zuständig. Derzeit arbeitet sie an einer Ausstellung über die Sustainable Development Goals und an einer Führung mit dem Fokus Farbe. Sie konzipiert außerdem einen neuen Teil der Dauerausstellung über die Beziehung zwischen Spielzeug und Wissenschaft.

Citation

Ana Daldon, „In the name of Fett. Ein kuratorisches Spiel“, insightOut. Journal on Gender and Sexuality in STEM Collections and Cultures, 1(2023), 79–83, DOI: 10.60531/insightout.2023.1.6