34
Paul von Schrott
Ebenso liegt ein Gutachten aus dem Institut für Hystologie und Embryologie von Dr. A. W. Hennicke vor, der Assistent am hystologischen Institut der Universität in Graz und gleichzeitig der technische Leiter der Sektion für Projektions-
WMm
Abb. 6 Musgers Bildwerfer mit Spiegelrad aus dem Jahre 1907.
wesen des Klubs der Amateurphotographen in* Graz war, welches sich über den Apparat von Musger gleichfalls günstig aüsspricht.
Nach der erfolgreichen Vorführung des Apparates wurde von Ing. Löffler ein „Syndikat zur Verwertung der Professor MuSGERschen Patente“ mit dem Sitz in Berlin W 35, Lützowstraße 95, gegründet. Später wurde dann im Jahre 1908 die „Professor Musger Kinetoskop Gesellschaft m. b. H.“, mit dem Sitze in Ulm, Geschäftsstelle zu Schliersee in Oberbayern, ins Leben gerufen. Leider war diesen Gesellschaften kein kommerzieller Erfolg beschieden und sie lösten sich nach einiger Zeit wieder auf.