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Erich von Kurzel-Runtscheiner
zeichnet, ob ihm aber dieser Titel auch verliehen wurde, ist nicht mehr festzustellen.
Friedrich von Knaus verbrachte die letzten Friedensjahre, die dem Ausbruch des Siebenjährigen Krieges vorausgingen, in Brüssel. Als bei dessen Ausbruch im Sommer 1756 Karl von Lothringen, mit der Führung der österreichischen Heeresmacht betraut, Brüssel verlassen hatte, folgte ihm sein Hofmathematicus bald nach Österreich. Dieser blieb auch in Wien, als sein fürstlicher Herr 1758 auf seinen
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Abb. 5. Kaiser Franz Stephan von Lothringen im Kreis seiner wissenschaftlichen Paladine in seinen Sammlungen; ganz rechts Abbe de Marcy.
Nach einem Gemälde von Franz Mesmer und Jakob Kohl im großen Treppenaufgang des Naturhistorischen Museums
in Wien.
Gouverneursposten zurückgekehrt war: denn Friedrich von Knaus war, noch ehevor die Dinge diese Wendung nahmen, in Wien in die Dienste des Kaisers getreten und dem damals von Abbe Jean Franqois de Marcy geleiteten physikalischen Hofkabinett, das dieser Fürst geschaffen hatte, als Hofmechaniker zugewiesen worden.
Der Kaiser war seit je wissenschaftlichen Neigungen ergeben und bestrebt, seine chemischen, physikalischen und mechanischen Kenntnisse im Sinn des Kaine- ralismus für das Wohl des Staatsganzen zur Wirkung zu bringen. Diente des Kaisers Veranlagung auf diese Weise der Allgemeinheit, so führte sie anderseits, scheinbar nur dem persönlichen Interesse dienend, zur Anlage großer Sammlungen, die er, dem