Franz Freiherr yon Wertheim.
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Ausstellung de« Jahres 1869 in Amsterdam. Auf den bisnun genannten sowie auch auf allen weiteren Ausstellungen, an denen Wertheim teilnahm, wurden insbesondere die von ihm gezeigten Kassen prämiiert. Er selbst aber erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Orden.
Ein Beweis für die außerordentliche geschäftliche Tüchtigkeit Wertheims sind die von ihm erzielten materiellen Erfolge. Die große Sachkenntnis aber, die er auf dem Sondergebiete der Werkzeugerzeugung und der Werkzeugkunde im Lauf einer nun beinahe dreißigjährigen Industriellentätigkeit erworben
Bild 5. Aus Wertheims „Werkzeugkunde“ für Holzarbeiter, Wien 1869.
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hatte, bewies er durch die im Jahr 1869 erfolgte Herausgabe einer „Werkzeugkunde“ für Holzarbeiter. Dieses Wenk besteht aus einem Textband und aus einem Tafelband, der auf 41 Tafeln 1081 meist farbige Figuren enthält. Diese stellen alle damals bekannten Werkzeuge und die einfachen aus Holz gefügten Vorrichtungen und Maschinen dar, die das in jener Zeit noch meist holzverarbeitende Gewerbe zu verwenden pflegte. Für diese Veröffentlichung Wertheims schrieb der Direktor der Polytechnischen Schule in Hannover Karl Karmarsch, der bedeutendste Technologe jener Zeit, ein Vorwort, das die Verdienste des Verfassers restlos anerkannte. Dieses Werk war — wie das Titelblatt besagt — von Wertheim „zu Gebrauch für technische Lehranstalten, Eisenbahnen, Schiffbau, Industrie und Gewerbe, als: Tischler, Faßbinder, Wagner, Zimmerleute, Modelleure und Mechaniker“ bestimmt. Das von ihm vor