Zur Geschichte des k. u. k. Technischen Militär-Komitees 1869 —1918
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tillerieoffizier, 1912—1914 Präsident. Armee-Kommandant und General-Artillerie- Inspektor.
10. Austerlitz, Leopold Dr. (*1858, fl924?), Generalmajor, Artillerie-Offizier, 1914—1915 Präsident, schon vorher viele Jahre, auch als Sektionschef, im Komitee.
11. Tomse Edler v. Savskidol, Josef (*1850, 1 1938), Feldmarschalleutnant, Artillerieoffizier, 1915—1918 Präsident.
12. Janda-Eble Edler v. Burgringen, Adolf Ing. (* 1866, f 1931?),
Genieoffizier, 1918 Präsident, vorher Sektionschef im Komitee.
Das Personal des Komitees setzte sich aus verschiedenen Kategorien von Offizieren und Beamten zusammen. Nach dem Stande von 1914 waren eingeteilt: 2 Generale, 1 Offizier des Generalstahskorps, 17 Offiziere des Artillerie- und 6 des Geniestahes, 9 Offiziere der Artillerie und 7 der Pioniere, 5 Ingenieuroffiziere, 28 sonstige Offiziere, 1 Arzt,. 3 Intendanten und 9 technische Beamte, zusammen 88 Personen. Zu diesen kamen noch rund 150 Mannschaftspersonen und außerdem noch „zugeteilte“ Offiziere aus den Truppenkörpern, die zur Bearbeitung bestimmter Fachfragen im Komitee verwendet wurden. Im Kriege vergrößerte sich selbstverständlich das Personal beträchtlich.
Die als Fachreferenten wirkenden Offiziere besaßen neben ihrer militärischen Berufsausbildung noch eine ergänzende Schulung in verschiedenen Wissenszweigen durch Kommandierung an Zivilhochschulen, welchem Umstande es auch zuzuschreiben war, daß sie neben ihrem Normaldienst noch als Professoren an der Kriegsschule, am höheren Artillerie- bzw. Geniekurs und am Intendanzkurs vorzutragen hatten.
Die Zugehörigkeit der Sektion III zum Komitee war der Anlaß, daß 1869 die Bezeichnung „Technisches und administratives Militärkomitee“ gewählt wurde, um zum Ausdruck zu bringen, daß eben auch das Gebiet der Heeres-Administration mit der Intendanz bearbeitet werde. Da jedoch die in dieser Sektion zu leistenden Arbeiten zum größten Teil doch wieder technischer Natur waren, kam man später von der erweiterten Benennung ab.
Die Tätigkeit des Komitees wird manchmal mit der Vorstellung einer aus-
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Bild 4. Moritz Ritter von Brunner (1839—1904)
Feldmarschalleutnant und Sektionschef, Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft, verdient um die technische Modernisierung der Landesverteidigung
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