Präzisions-Zeitmessung in der Vor-HUYGENSSchen Periode.
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Uhrwerke von JOST Burgi.
Gangart
1
Grund für Burgis Autorschaft
Schrifttum
Spindelgang mit Rad-Wag; heute auf Unruhe umgebaut. Ursprünglich Borsten für Ampli- i tuden-Begrenzung
l
Signatur ;
P. Mesnage (9)
Spindelgang mit Rad-Wag; heute auf Unruhe umgebaut. Ursprünglich mit Borsten für Amplituden-Begrenzung
1
Signatur
1
R. Hallo (10)
Spindelgang mit Rad-Wag. Borstenbegrenzung der Amplitude und 24stündiges Gewichtsremon- toir i
wegen auffälliger technischer Verwandtschaft zu Kr. 7, Werksfeinheiten und Kasseler Provenienz i
P. A. Kirchvogel (11), H. v. Bertele (12)
i
Spindelgang mit Rad-Wag; ein 1 einzelner Stahlbolzen als Amplituden-Begrenzung. Mikrometer- i Eingriffsveränderung
ursprüngliche Rechnungen vorhanden
P. A. Kirchvogel (13) H. v. Bertele (12)
nicht untersucht
Signatur
R. Hallo (10)
nicht untersucht
G. Speckhart (14)
Kreuzschlag mit 2 Foliots.
12- Stunden-Federungsremontoir
wegen weitgehender Analogie mit Mechanismen von Nr. 8
H. v. Bertele (12)
großer Windflügel in Trommel oberhalb Gehäuse, außerdem ein Gewichtsremontoir
i
weitgehende Werks- ähnlichkeiten mit Nr. 3
H. v. Bertele (16), Dr. 0. Reicher (17)
i
Kreuzschlag mit 2 Radunruhen (Sekundenschlag). Heute mit
zusätzlicher Haarfeder
zweimalige Signatur
Erwähnungen mehrfach vergl. z. B. (15). Genaue erstmalige Beschreibung von H. v. Bertele (16)
uhr im Kasseler Landesmuseum, das sogenannte „Große Planetenwerk“, ist nicht und als Herstellungsjahr 1567 an.