Aufsatz 
Johannes Mathesius und der Bergbau : zur 450. Wiederkehr seines Geburtstages / von Franz Kirnbauer
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Franz Kirnbauer.

3. Dazu kommt noch eine Lutherbiographie, die Mathesius ebenfalls in Form von Predigten vor seiner Berggemeinde gehalten hat und die nach seinem Tode in Wittenberg veröffentlicht wurde. Diese Biographie vermittelt eine Fülle von Einzelheiten aus dem Leben des Reformators, berichtet durch einen Mann, der sichohne Scheu bis an den Tod als ein Bürger der Wittenbergischen Kirche und Glied und Schüler derselben Schule bekannte. Besondere Beachtung ver­dient die 17. Predigt vonD. Luthers seligen Berghistorien und Sprüchen zu Ehren des löblichen Bergwerks in St. .Toachimsthal.

Sarepta

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Photo: Nationalbibliothek, Wien.

Bild 6. Titelblatt derSarepta oder Bergpostill, Nürnberg 1562.

DieSarepta oder Bergpostill war im Kreise der Bergleute offenbar sehr beliebt, da sie, wie oben gezeigt wurde, mehrfache Auflagen erfuhr. Die National­bibliothek Wien besitzt die oben angegebenen Bücher 6 . Auch andere Bibliotheken des deutschen Sprachgebietes bewahren mehrere Bücher Mathesius auf. Dazu gibt es noch einen Nachruf samt Lebensbeschreibung auf Johannes Mathe­sius von einem Verwandten im Jahre 1705 in Dresden herausgegeben 6 (Format 9,3 X 16 cm) (Bild 7). Mathesius führte den akademischen GradMagister.

Sarepta oder Bergpostill.

In Bergbaukreisen ist Johannes Mathesius vor allem durch dieSarepta oder Bergpostill, die erstmals im Jahre 1562 in Nürnberg erschien, bekannt.

6 Ohne die Ausgaben 1571 und 1587.