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Guido Hradil
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Abb. f.
Alte ursprüngliche Förderanlage, die aus Rad und Gestänge bestand Göpelantrieb bedient wurde.
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Die „böhmische Kunst", eine Fördermaschine, die etwa um 1550 von dem „Wasser-
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werchmayster" Anthony (oder Wolffghang) Lewscher am Röhrerbühel eingebaut wurde. Sie bestand aus einem oberschlächtigen Wasserrad, an dessen Welle sich Hanfseile auf- und abwanden. Zur Erzförderung dienten Holzkübel, welche auf einem hölzernen Gleitwerk auf- und niederglitten, zur Wasserförderung Ledersäcke aus Ochsenhäuten von ungefähr 1400 Liter Fassung. Der Zulauf des Wassers konnte durch Schützen auf die eine oder andere Seite der Schaufeln geleitet werden, so daß das Rad nach beiden Seiten gedreht werden konnte (Kehrradgöpel). (Aus dem Schwazer Bergbuch im Museum Ferdinandeum zu Innsbruck.)