Der Geistschacht am Rölirerbühel in Tirol.
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beherbergt. Dieser Schieferzug wird südlich von dem darauf gelagerten Übergangskalk und der grünen schieferigen Grauwacke, im Norden vom roten Sandstein begrenzt, der das Liegende bildet. Man unterschied, mit Ausnahme der Trümer, drei selbständige Erzlager, sogenannte Klüfte, die Liegend- oder Hauptkluft, die Mitterkluft und die Hangendkluft, die ost-westlich mit Stunde 5 bis 6 streichen, gegen Süd unter 70 Grad verflachen und zusammen einen beim Geisterschachte 35 Klafter breiten, gegen Morgen und Abend etwas verschmälerten Erzlagerzug ausmachen. Aus einer alten Karte, die sich im Kitzbüheler Archiv befindet und deren Verfasser nicht bekannt ist, geht deutlich hervor, daß die Mitterkluft nur im Geistschacht- reviere selbständig auftritt; in der weiteren Erstreckung des Lagerzuges scheint sie sich entweder ausgeschnitten oder mit einer der beiden anderen Klüfte vereinigt zu haben. Im Liegenden wird der Erzzug zunächst von einem roten Tonschiefer, im Hangenden von grünlichem Schiefer, dem sogenannten „Falken“ (auch Ealgen oder Falben) begleitet. Die eigentliche Masse der Erzlager ist dunkelgrauer Schiefer mit Quarz, Schwerspat und Gips; der Adel besteht aus Silberfahlerz und Kupferkies, in ziemlich gleichem Mengenverhältnisse. In alten Schriften, die sich im Archiv in Kitzbühel befinden, wird auch ein viertes Erzlager, die sogenannte „Münzerkluft“, erwähnt, welche sich im Liegenden des Lagerzuges befindet und durch mehrere Baue untersucht worden sein soll. In welcher Entfernung diese Kluft vom Hauptlager liegt, ob sie sich abbauwürdig gezeigt hat, ist aktenmäßig nicht festzu-
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