Aufsatz 
Der Geistschacht am Röhrerbühel in Tirol / von Guido Hradil
Entstehung
Seite
85
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Der Geistschacht am Rölirerbühel in Tirol.

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beherbergt. Dieser Schieferzug wird südlich von dem darauf gelagerten Übergangs­kalk und der grünen schieferigen Grauwacke, im Norden vom roten Sandstein be­grenzt, der das Liegende bildet. Man unterschied, mit Ausnahme der Trümer, drei selbständige Erzlager, sogenannte Klüfte, die Liegend- oder Haupt­kluft, die Mitterkluft und die Han­gendkluft, die ost-westlich mit Stunde 5 bis 6 streichen, gegen Süd unter 70 Grad verflachen und zusammen einen beim Geister­schachte 35 Klafter breiten, gegen Morgen und Abend etwas ver­schmälerten Erzlagerzug aus­machen. Aus einer alten Karte, die sich im Kitzbüheler Archiv befindet und deren Verfasser nicht bekannt ist, geht deutlich hervor, daß die Mitterkluft nur im Geistschacht- reviere selbständig auftritt; in der weiteren Erstreckung des Lager­zuges scheint sie sich entweder aus­geschnitten oder mit einer der bei­den anderen Klüfte vereinigt zu haben. Im Liegenden wird der Erzzug zunächst von einem roten Tonschiefer, im Hangenden von grünlichem Schiefer, dem soge­nanntenFalken (auch Ealgen oder Falben) begleitet. Die eigent­liche Masse der Erzlager ist dunkel­grauer Schiefer mit Quarz, Schwer­spat und Gips; der Adel besteht aus Silberfahlerz und Kupferkies, in ziemlich gleichem Mengenver­hältnisse. In alten Schriften, die sich im Archiv in Kitzbühel befin­den, wird auch ein viertes Erzlager, die sogenannteMünzerkluft, er­wähnt, welche sich im Liegenden des Lagerzuges befindet und durch mehrere Baue untersucht worden sein soll. In welcher Entfernung diese Kluft vom Hauptlager liegt, ob sie sich abbauwürdig gezeigt hat, ist aktenmäßig nicht festzu-

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