Azra Korjenic, Anna Vaskova
Abb. 12 Begrünte Wand als Teil des Klassenraumes (oben) und die Grünwandbepflanzung mit Schülerinnen (rechts), © TU Wien
müssen. Durch die direkte Konfrontation der Schülerinnen mit den eingesetzten Methoden und Materialien wird eine Bewusstseinsbildung sowie eine Sensibilisierung für die Wichtigkeit der Nachhaltigkeit, des Umweltschutzes, der Energieeffizienz, den Einsatz von erneuerbaren Energiequellen und ihren Einfluss auf das Wohlbefinden der Menschen im städtischen Bereich geschaffen. Die Kinder und Jugendlichen von heute werden die Entscheidungsträgerinnen von morgen sein.
Im Rahmen eines Folgeprojektes der TU Wien mit dem Titel: „GRÜNEzukunft- SCHULEN “ 16 werden zusammen mit Projektpartnern Ansätze zur Gebäudebegrünung, sowohl theoretisch als auch prototypisch, an zwei neu gebauten Schulstandorten sowie einem Schulstandort in der Planungs- und Bauphase erarbeitet. Es werden verschiedenste bauphysikalische und mikroklimatische Untersuchungen durchgeführt und mit den Ergebnissen des Projektes Grün- PlusSchule verglichen (Altbau). Besonderes Interesse gilt dabei der Wirkung von Begrünungen in mechanisch belüfteten Räumen im Neubau im Vergleich zu nicht belüfteten Räumen im Alt- und Neubau. Die Untersuchung und Ana-
16 http://www.grueneschulen.at (5.2.2018)
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