76 CHROMOLITHOGRAFIE: Details von Karten aus den Spielen „PARLEZ-VOUS FRANÇAIS?“(oben) und„DIE SCHÖNE STADT WIEN“(unten) links: Bildausschnitt ca. 13 mm, rechts: Bildausschnitt ca. 1 mm Inv.Nr. 99431, 99972 Reproduktionen von Originalgrafiken oder Fotografien mittels fotomechanischer Verfahren hergestellt, bei denen Bildvorlagen mit fotografischen Techniken auf eine Druckform übertragen wurden. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde eine Vielzahl solcher Verfahren hervorgebracht. Ein mit Vergrößerungsglas erkennbares Kennzeichen dafür sind Bilder, die in unterschiedlich großen oder hellen Punkten oder Linien gedruckt, also gerastert sind. Nötig war dies, um Schattierungen drucken zu können. Bei Farbdrucken sind zusätzlich zu Schwarz meist die Grundfarben Cyan, Magenta und Yellow, manchmal auch weitere Farben übereinander gedruckt worden. Grundlegende Entwicklungen hierfür waren das Glasgravurraster und Lichtfilter, um Bildvorlagen in druckbare Punkte oder Linien rastern und Farbvorlagen in Grundfarbanteile zerlegen zu können. Bei Farbvorlagen handelte es sich damals um Malereien, kolorierte Zeichnungen oder Druckgrafiken. Fotografien als Vorlagen waren, sofern nicht nachkoloriert, immer
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Quartettspiele : Sortierungen eines Zeitvertreibs ;
[Sammelband] : / Anne Biber, Anne-Katrin Ebert, Franz Rendl, Christian Stadelmann, Wolfgang Stritzinger, Thomas Winkler
Seite
76
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