Die Dr. Carl Auer-Welsbach Gedächtnisausstellung.
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versehen werden konnten. Auch mehrere dieser Glaskolben waren noch vorhanden. Die Sammlung von Osmiumlampen enthielt einige jener ältesten Stücke, die nur hängend gebrannt werden konnten, da der Leuchtfaden im Betrieb etwas erweichte. An den folgenden Stücken konnte man sehen, in welcher Weise Auer diesen Nach-
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Abb. 7. Links die Sammlung von Proben funkengebender Legierungen. Rechts Stammfolge der heutigen Cereisenfabrikation. In der Mitte das Knabenbildnis Auers, darunter die Auer-
plakette von Ludwig Hujer.
teil dann behob; er brachte nämlich an der Innenwand der Birne Glasstützen an, die den Faden hielten. In der Ausstellung waren Lampen mit einer, zwei oder drei solchen Stützen zu sehen. 1 Eine spätere Osmiumlampe zeigte einen mit großer Genauigkeit fein gewendelten Leuchtdraht. In der Mitte des Ausstellungsraumes stand die große Photometerbank, auf der Auer die Lichtstärken seiner Lampen
1 F. Sedlacek, a. a. 0., S. 52, Abb. 18.