Aufsatz 
Alois Negrelli, sein Leben und sein Werk / von Viktor Schützenhofer
Entstehung
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Alois Negrelli, sein Leben und sein Werk.

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Vorstädten erfüllt ihn mit Begeisterung. Er will an dem Wettbewerb teil­nehmen und beginnt mit Vorarbeiten dafür.

Im Frühjahr des Jahres 1858 lädt Lesseps Negrelli zu einer Reise nach Ägypten ein. Negrelli kann die Einladung seines schlechten Gesundheits­zustandes wegen nicht mehr annehmen.

Im Juli 'benützt er einen ihm gewährten zweimonatlichen Urlaub, um in dem Badeorte Recoaro Linderung seiner Leiden zu suchen und begibt sich dann in seine Heimat. Anscheinend bekräftigt, glaubt er sich stark genug, um anfangs September der Generalversammlung des Vereins Deutscher Eisenbahmverwal-

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Bild 11. Der schleusenlose Kanal als die kürzeste Verbindung des Roten und des Mittel­ländischen Meeres.

Trasse B ist von Negrelli eigenhändig mit Bleistift in den Plan eingetragen und wurde im Jahre 1855 genehmigt.

(A und C sind fremde Projekte.) Aus dem Nachlaß Negrdlis im Technischen Museum, Wien.

tungen in Triest beiwohnen zu können. Damit erschöpft er seine Kräfte voll­ständig und kehrt in schwer leidendem Zustand nach Wien zurück. Dies kann ihn aber nicht abhalten, zu einer gegen den Bau des Kanals gerichteten Äuße­rung Stephensons, die dieser in derTimes am 3. August veröffentlichte, Stel­lung zu nehmen. Das sonderbare Verhalten Stephensons, der trotz seiner Zu­gehörigkeit zur Studiengesellschaft stets bemüht ist, den Bau des Kanals zu verhindern, hatte Lesseps veranlaßt, eine bezügliche Anfrage im englischen Parlament herbeizuführen, bei deren Behandlung auch Stephenson eingriff und sich neuerlich als Kanalgegner zu erkennen gab. Negrelli nahm sofort zu diesen Äußerungen Stellung und ließ sie in der Wiener Tageszeitung österreichische Zeitung am 16. Juni veröffentlichen. Nun findet er die neuer­liche, auch persönliche Angriffe gegen ihn enthaltende Erwiderung Stephen­sons, die er nicht unbeantwortet lassen will. Punkt für Punkt widerlegt er