Österreichs Beitrag zur Lumineszenzanalyse und Fluoreszenzmikroskopie. 73
schers dar, die auch 1937 durch die Zuerkennung des FRiTZ-pREGL-Preises für Mikrochemie durch die Akademie der Wissenschaften in Wien und die Verleihung des Ehrendoktorates der Universität Wien im Jahre 1944 gewürdigt wurde.
Bis zu seinem Tode am 19. Februar 1946 war Haitinger unermüdlich tätig. Seine Leistungen erhellen wohl aus dem Umstande, daß heute Wissenschaftler der ganzen Welt, Amerikas und Australiens neben denen Europas, auf seinen Arbeiten aufbauen und ihn zitieren.
Sein Werk und sein Leben kann in diesem Rahmen nicht gebührend behandelt werden und soll in einer gesonderten, in Druck befindlichen Biographie dieser große Sohn Österreichs der wissenschaftlichen Jugend als leuchtendes Vorbild gezeichnet werden.
Ein Bild Haitingers, von Prof. K. Reschny geschaffen, zeigt unseren Meister zur Zeit seines besten Schaffens.
Quellennachweis.
Folgenden öffentlichen Stellen, bzw. den jeweiligen Vorständen muß für die Bewilligung zur Benutzung alter Bücherbestände und Archivalien besonderer Dank ausgesprochen werden:
Zentralbibliothek der physikalischen Institute der Universität Wien, leitender Bibliothekar Robert Chorherr ; österreichisches Staatsarchiv 2, Heeresarchiv, Direktor w. HR. Dr. Oskar Regele; Naturhistorisches Museum, Generaldirektor o. Prof. Dr. Hermann Michel ; österreichisches Museum für angewandte Kunst, Direktor Dr. Ignaz Schlosser; Bundesrealschule Wien IV, Prov. Leiter Dr. Erwin Scheiwein ; Bundesrealschule Wien XV, Direktor Dr. Alfred Bohrmann.
Die Reihenfolge der angeführten Literatur entspricht jener im Text.
J. W. Ritter, „Über unsichtbare Strahlen außerhalb des prismatischen Violetts“, Gilberts Ann. d. Physik 7 (1801), 527.
R. Boyle, Experimenta et consider ationes de coloribus, P. III. Exp. X. Genevae 1080, 4". p. 78 ff.
N. Monardes, Delle chose che vengono portate dallTndie occidentali, pertinenti all’uso della Medicina, recolte e trattata dal Dottore Nicolö Monardes. In Venetia 1575, Parte seconda, pp. 47—48, Cap. XV.
A. Kircher, Ars magna lucis et umbrae. Ed. L, lib. I. pars III. p. 77, Rornae 1640. Ed. II. p. 56, Amstel 1671.
F. Grimaldi, Physico-Mathesis de lumine, coloribus et iride. Opus posthum. 4°. libt. I. prop. 42, Nr. 19, p. 327, Bouonice 1665.
R. Winderlich, „Goethe und die Leuchtsteine“ in: Chemiker-Ztg. 60 (1936), 188.
N. Hulme, „Versuche und Bemerkungen über die Einwirkung der Hitze und der Kälte auf das von Cantons Lichtmagneten eingesogene Sonnenlicht“ in: Gilberts Ann. d. Physik 12 (1803), 224—229.
J. W. Ritter, „Versuche über das Sonnenlicht“ in: Gilberts Ann. d. Physik 12 (1803, 409—415.
v. Babo, „Photographische Versuche“ in: Pogg. Ann. d. Physik u. Chemie 97 (1856), 499—507.
v. Babo und J. Müller, „Die Fluoreszenz erregende Eigenschaft der Flamme des Schwefelkohlenstoffs“ in: Pogg. Ann. d. Physik u. Chemie 97 (1856), 508—510.
F. J. Pisko, „Die Fluoreszenz des Uchtes“, Wien, C. Gerolds Sohn, 1861.
Th. Wulf, „Beiträge zur Kenntnis der lichtelektrischen Wirkung“ in: Pogg. Ann. d. Physik u. Chemie 9 (1902), 946—963.