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Erich Kurzel-Runtsciieiner: Technikgeschichtliclie Bücherscliau.
Techuikgeschichte von Bedeutung sind: in der Cibn-Zeitschrift: „Das Jod“ 32 (Nr. 116), „Antiseptik und Aseptik" 33 (Nr. 117), „Die Medizinschule von Padua“ 34 (Nr. 119), sowie „Ciba-Rundschau“: „Wasser und Abwasser“ 35 (91), „Die Seidenstadt Lucca“ 30 (92), „Indigo“ 37 ( 93), „Kautschuk" 38 (96), „Schweizerische Zeugdruckereien im achtzehnten und neunzehnten .Jahrhundert" 39 (97), „Schottisch“ 40 (98) und „Oberflächenbehandlung und Färben von Aluminium“ 41 (99). Alle diese Hefte enthalten nicht bloß wertvolle Texte, sondern auch interessante Abbildungen nach kaum gekannten Originalobjekten und Vorlagen.
Der Verlag für Jugend und Volk in Wien brachte 1951 im Auftrag des Amtes für Kultur und Volksbildung einen Bilderatlas heraus, der kurzweg „Wien“ 42 betitelt ist. „Führer und Andenken für fremde Gäste zugleich“ sollte dieses Buch sein; dem Wiener aber sollte es die überschau über die Bauten, Sehenswürdigkeiten, Kulturgüter und Menschen seiner Heimatstadt ermöglichen. Diese Ziele wurden erreicht durch Aneinanderreihen von 162 photographisch prächtigen Aufnahmen, die typographisch vorzüglich wiedergegeben sind und einem darauffolgenden Textteil in deutscher, englischer und französischer Sprache, der vom Leiter des herausgebenden Amtes L. 0. Friedländer in wissenschaftlicher Prägnanz verfaßt wurde. Der Genannte gestaltete auch das ganze Werk, und man darf sagen: es ist wohl gelungen!
Als letzte in der Reihe der Veröffentlichungen sei auf den „Gewerkschaftskalender 1952“ 43 hingewiesen; er ist im Verlag des österreichischen Gewerkschaftsbundes erschienen und enthält einen von gut wiedergegebenen Farbbildern begleiteten Vormerkkalender, dem Aufsätze über Österreichs kulturelles, wissenschaftliches und industrielles Leben folgen. Unter diesen sind technikgeschichtlich wichtig die folgenden: „Österreichs Anteil an der Erforschung der Erde“, „Österreichs Nobelpreisträger“, „österreichische Forschungen und Erfindungen von Weltgeltung“ und „Wien als Kunstgewerbestadt“. Von der gegenwärtigen Lage der Industrie und des Gewerbes in Österreich gelten die Sätze, mit denen der letztgenannte Aufsatz endet: „Man kann nicht sofort ein Äußerstes an Leistung und Erfolg verlangen, man muß, wohl oder übel, auch etwas für die Genesung und Wiedererstarkung opfern; dies um so mehr, als reiche Vergangenheit ein beredtes Zeugnis für die Leistungsfähigkeit nach der Genesung ablegt.“
32 „Das Jod“, in: „Ciba-Zeitschrift“, Nr. 116, Basel 1949.
33 „Antiseptik und Aseptik“, in „Ciba-Zeitschrift“, Nr. 117, Basel 1949.
34 „Die Medizinschule von Padua“, in „Ciba-Zeitschrift“, Nr. 119, Basel 1950.
35 „Wasser und Abwasser“, in: „Ciba-Rundschau“, Nr. 91, Basel 1950.
36 „Die Seidenstadt Lucca“, in: „Ciba-Rundschau“, Nr. 92, Basel 1950.
37 „Indigo“, in: „Ciba-Rundschau“, Nr. 93, Basel 1950.
38 „Kautschuk“, in: „Ciba-Rundschau“, Nr. 94, Basel 1951.
39 „Schweizerische Zeugdruckereien im achzehnten und neunzehnten Jahrhundert“, in: „Ciba-Rundschau“, Nr. 97, Basel 1951.
40 „Schottisch“, in: „Ciba-Rundschau“, Nr. 98, Basel 1951.
41 „Oberflächenbehandlung und Färben von Aluminium“, in: „Ciba-Rundschau“, Nr. 99, Basel 1951.
42 „Wien“, herausgegeben im Auftrag des Amtes für Kultur und Volksbildung der Stadt Wien, Wien 1951, Verlag für Jugend und Volk.
43 „Gewerkschaftskalender 1952“, herausgegeben vom Verlag des Österr. Gewerkschaftsbundes.