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Franz Kirnbauer
einer gegenwärtigen Jahresförderung von 155.000 t Rohkaolin entwickelt (Abb. 1). Drei Schrägschächte, der 1925 abgeteufte Rudolf-Schacht, der 1932 abgeteufte Xelly-Schacht und der 1948 eingeweihte Christinen-Schacht sowie ein großer Tag-
Bild 1. Gesamtansicht des Kaolinbergbaus Kriechbaum bei Schwertberg, Oberösterreich
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bau mit neuzeitlichen Bagger- und Förderbandanlagen zur Rohkaolin- und Abraumgewinnung — der Christinen-Tagbau — kennzeichnen jetzt den Stand der bergmännischen Ausrichtung und des Abbaus von heute (Abb. 2). Im Taghau-
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Bild 2. Feierliche Eröffnung des Christinen-Schachtes (Herbst 1948). Im Vordergrund Schrägschacht-Mundloch, im Hintergrund Kaolin-Tagbau. Weiße Fläche = Kaolinlagerstätte, darüber tertiäre Tone und Sande, im Baggerschnitt
betrieb wird der Rohkaolin von Hand aus an niederen Stößen hereingewonnen. Früher wurde der Rohkaolin auch mittels Löffelbaggers oder händisch im Schurrenbau bei hohen Stößen und in sogenannten „Abbaumühlen“ gewonnen. Tiefbaumäßig erfolgt die Rohkaolingewinnung im Kammerbruchbau bei weitestgehendem Verhieb der Pfeiler in söhligen Scheiben von 4 m Mächtigkeit (Abb. 3).