Die bisherige Entwicklung der Geschiebetheorien und Geschiebebeobachtungen 63
errechneten Werte stellt schließlich den Ausdruck unter dem Doppelintegral der Gleichung (8) dar, woraus sich ergibt:
EG
V = 7-•-• (12)
\ (1000 J) 2 ( h-(h — h 0 ) ■db-dt
Zeitraum Profilbreite *
Wie bei der zahlenmäßigen Berechnung des Integral- bzw. Summenausdruckes vorzugehen ist, sei im nachstehenden am Beispiel des in Abb. 1 dargestellten Meßprofils Brugg am Rhein erläutert:
Zuerst ist für verschiedene Pegelstände der Wert Zh m -(h m — h 0 )-AB zu ermitteln, wobei h m und AB aus der Zeichnung unmittelbar abgegriffen bzw. abgelesen werden können. Man erhält so etwa bei einem h 0 = 1,75 für den Pegelstand -f 410:
B
*tn
1 h h
I n m n o
Jlyyi ( h)
2,8
3,00
1,25
10,50
3,2
Va (2,75 + 3,00) =
2,87 5
1,12 5
10,35
2,4
V 2 (2,50 + 2,75) -
2,62 5
0,87 5
5,50
2,6
usw.
2,37 5
0,62 5
3,86
2,8
2,02 5
0,27 5
1,56
5,4
1,87 5
0,12 5
1,27
Eh m (h m — h 0 )‘ AB = 33,04
und für den Pegelstand -f 435:
2,8
3,25
1,50
13,65
3,2
Va (3,00 + 3,25) = 3,12 5
1,37 5
13,75
2,4
Va (2,75 + 3,00) = 2,87 5
1,12 5
7,75
2,6
usw. 2,62 5
0,87 5
5,97
2,8
2,37 5
0,62 5
4,15
5,4
2,12 5
0,37 5
4,30
9,6
1,87 5
0,12 5
2,25
Zh m (K - h 0 )-AB= 51,82
Die wie vorstehend für jeden Pegelstand von 25 zu 25 cm errechneten Werte werden am besten graphisch aufgetragen; aus dieser Kurve lassen sich dann für beliebige Pegelstände dazwischen die zugehörigen Werte entnehmen; man erhält z. B. als Mittelwerte
für das Pegelintervall + 410 bis 419 . . . = 35,0 420 „ 429 43,0
430 „ 439 51,0 usw.
Im Bereiche höherer Pegelstände nimmt auch Z h m ( h m — h 0 )AB hohe Werte an, z. B.
für das Pegelintervall + 650 bis 659 . . . = 723,0 660 „ 669 774,0
700 ,, 709 710 „ 719
980,0
1036,0 usw.