Die Großglockner-Hoclialpenstraße.
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den Großen St. Bernhard mit 2473 m die größte Scheitelhöhe. Das Luftlinienintervall zwischen den einzelnen Straßenpässen schwankte zwischen 8 km und 79 km und erreichte nur zwischen dem Brennerpaß und Radstätter Tauernpaß die außergewöhnlich große Entfernung von 156 km, die ohne jede Straßenverbindung war.
Hier war es nun wieder Österreich, das mit der Erbauung der Großglockner-Hochalpenstraße in den Jahren 1930 bis 1935 die erste tur den Kraftwagenverkehr angelegte hochalpine Straße schuf, die mit ihrer Scheitelhöhe von 2506 m nicht nur die höchste, sondern auch die landschaftlich schönste Straße
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Bild 4. Parkplatz Fusehertörl, 2428 m ü. d. M., mit Klick auf den Brennkogel (Nordrampe).
über den Alpenhauptkamm und damit richtungweisend für den ferneren Alpenstraßenbau wurde.
In den Jahren 1924 und 1925 projektiert, fiel der Baubeginn der Großglockner- Hochalpenstraße in die Zeit einer stürmischen Aufwärtsbewegung des Kraftwagenverkehrs. Was 1925 noch als entsprechend gelten konnte, war 1930 bereits weit überholt und ein offener Blick in die zukünftige Weiterentwicklung des motorisierten Verkehrs zwang dazu, sich rechtzeitig umzustellen und möglichst den später zu erwartenden Verkehrsverhältnissen Rechnung zu tragen.
In der Zeitspanne zwischen 1925 und 1930 beschränkte sich die Vorbereitung für diesen Hochgebirgsstraßenbau auf seine Propagierung. Österreich hatte nach dem unglücklichen Ausgang des ersten Weltkrieges Südtirol an Italien abtreten müssen. Dadurch wurde der Radstädter Tauernpaß der westlichste Straßenübergang über die Alpenhauptkette innerhalb der Grenzen Österreichs und die ehemals von Lienz durch das Pustertal über Franzensfeste und den Brennerpaß nach Innsbruck und Nordtirol führende Straßenverbindung, die über eigenstaatlichem
Technikgeschichte, 16. Heft.
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