Präzisions-Zeitmessung in der Vor-HuYGENSsehen Periode.
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erklärte sich die Museumsdirektion zu einer eingehenden Untersuchung des Mechanismus bereit, und stellte auch in großzügiger Weise die Dienste der notwendigen Spezialisten zur Verfügung. Die Öffnung des Gehäuses bereitete dem Konservator des Museums wohl gewisse Schwierigkeiten, doch gelang auch dies
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Bild 7. Rechte Seite des Werkes von Bild 5.
und damit war schließlich das Uhrwerk für eine Untersuchung bereit. Der nunmehr zugängliche Mechanismus bot sofort die unerwartetste Überraschung. Es kam ein Oszillatorsystem zum Vorschein, welches weitgehend von den bekannten Gang- ausführungen verschieden ist.
Beschreibung der Wiener Bergkristalluhr von Jost Burgi.
Bilder 6 und 7 zeigen die beiden Seitenansichten mit den zwei radförmigen Wagen. Das Zusammenwirken dieser Wagen, die nicht, wie im ersten Moment zu vermuten, auf einer gemeinsamen Welle befestigt sind, kann aus dem ausgebreiteten Prinzipschema (Bild 8) besser ersehen werden, als es ein Lichtbild in-
Technikgeschichte, 16. Heft.
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