Johannes Mathesius und der Bergbau.
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9. Predigt vom Zwitter und Zinnstein, Wismut und Blei;
10. Predigt von allerlei Berg- und Hüttenart und Schlacken;
11. Predigt von Bergsäften, als sind Alaun, Kupferwasser, Borax, Salpeter und vom Salz zu Halle in Sachsen;
12. Predigt von Schlägel und Eisen, Berggezähe und Bergarbeit und ihren schönen und nützlichen Künsten (1559);
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Photo: Nationalbibliothek, Wien.
Bild 9. Geistliches Berglied aus der „Sarepta“ (1502).
13. Predigt vom Schmelzen, ... da das geistliche Schmelzen in der Hütten Gottes, welches ist die liebe Christenheit, mit der Berghütten Arbeit verglichen wird (1560);
14. Predigt von Münz, Gewicht und Zahl;
15. Predigt vom Glas und Glasmachen (1562);
16. Predigt von den alten Bergleuten zu Philippen.
Hernach folgt eine Auslegung des 33. Psalms. Bis hieher enthält (1er Wiener Kodex 318 Folioblätter oder 634 Seiten. Die letzte Seite bringt ein „Geistliches Berglied“ (Bild 9), das zweifellos Mathesius gedichtet hat. Hernach folgt eine Chronik von Joachimsthal, deren genauer Titel wie folgt lautet (Bild 10): „Chronica der Freyen Bergkstadt in S. Jochimsthal / vom XVI. Jar an / biß zu ende des LXI. Jars. Sampt einer Außlegung des CXXXIII. Psalms.“ Nach einer Vorrede an den Oberhauptmann und beiden Regimentern Kayserl. freyen Bergstadt St. Joachimsthal folgt die Auslegung des Psalms. Zahlreiche Tabellen bringen Angaben über die damals in Joachimsthal bestandenen Gruben und deren
Technikgeschichte, 16. Heft.
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