Das Österreichische Forschungsinstitut für Geschichte der Technik. 207
Dem Arbeitsausschuß gehören außerdem die nachstehend angeführten Vertreter von Ämtern und Körperschaften als Mitglieder an:
Bergrat Dr. Ing. 0 . Böhler (Niederösterreichischer Gewerbeverein),
Baurat Ing. P. Bretschneider (Österreichischer Verein Deutscher Ingenieure), Generaldirektor Ing. A. Demmer (Hauptverband der Industrie Österreichs), Sektionschef Ing. P. Dittes (Elektrotechnischer Verein),
Sektionschef Ing. B. Enderes (Österreichischer Ingenieur- und Architekten- Verein),
Hofrat Dr. Ph. Forchheimer (Akademie der Wissenschaften, Mathematisch- naturwissenschaftliche Klasse),
Sektionschef Ing. G. Gelse (Bundesministerium für Handel und Verkehr, Technische Sektion),
Präsident Dr. Ing. H. Goldemund, Stadtbaudirektor a. D.,
Hofrat Prof. R. Halter (Freie Vereinigung für technische Volksbildung), Prof. Dr. L. Hauska (Hochschule für Bodenkultur),
Sektionschef Dr. Loebenstein (Bundesministerium für Unterricht),
Professor Dr. Ing. L. Oerley (Technische Hochschule Wien),
Sektionschef Ing. 0 . Rotky (ad personam),
Hofrat Dr. F. Schubert-Soldern (Bundesdenkmalamt),
Ministerialrat Ing. V. Schützenhofer (Technisches Museum),
Minister a. D. Prof. Dr. H. Srbik (Akademie der Wissenschaften, Philosophischhistorische Klasse),
Dr. Ing. W. Vogl (Verein österreichischer Chemiker),
Sektionschef Dr. J. Weinczierl (Bundesministerium für Handel und Verkehr, Industriepolitische Sektion),
Schriftführer: Ministerialrat Ing. E. Merlicek.
In der gleichen Sitzung genehmigte der Arbeitsausschuß das Statut des „Österreichischen Forschungsinstitutes für Geschichte der Technik“, welches satzungsgemäß seinen Sitz am Technischen Museum für Industrie und Gewerbe in Wien hat und der Aufsicht der Bundesministerien für Handel und Verkehr und für Unterricht unmittelbar untersteht. Die Hauptaufgabe des Institutes bildet die Pflege der Geschichtsforschung auf technischem Gebiete unter besonderer Berücksichtigung der technischen Kultur Österreichs. Zu diesem Zwecke sind Quellennachweise zur Geschichte der Technik zu sammeln, eine technisch-historische Bibliographie zu verfassen und die Archive und Zentralstellen staatlicher Betriebe sowie industrieller und gewerblicher Unternehmungen nach Beweisstücken für bedeutsame österreichische Erfindungen und Leistungen auf dem Gebiete der Technik zu durchforschen, der Sammlungsbestand der österreichischen Museen an wichtigen technischen Objekten aufzunehmen, die technischen Kulturdenkmale Österreichs zu verzeichnen und geschichtlich-wissenschaftlich zu bearbeiten und das technische Versuchswesen zur Feststellung über die Beschaffenheit, das Alter und die Herkunft von Gegenständen, die für die Geschichte der Technik von Bedeutung sind, heranzuziehen. Ferner sind die Lebensbilder von Pionieren der Technik und Industrie festzuhalten, ein Archiv aus dem Nachlaß hervorragender Techniker anzulegen, bei der Verfassung der „Österreichischen Biographie“ mitzuwirken und auch die