Brigitte Ratzer, Bettina Enzenhofer
4000 -T
3500
3000 - 2500
2000 1500 1000 - 500 - 0 -
von Frauen betreute von Männern Arbeiten (n=181) betreute Arbeiten (n=3.353)
■ von Männern geschriebene Arbeiten
■ von Frauen geschriebene Arbeiten
10094
von Frauen betreute von Männern Arbeiten (n=181) betreute Arbeiten (n=3.353)
L . -iS.
■ von Männern geschriebene Arbeiten
■ von Frauen geschriebene Arbeiten
Abb. 1 und Abb. 2 Quelle: TU Wien Bibliothek, eigene Berechnungen
Informatik, Maschinenwesen und Elektrotechnik, die Fakultät für Bauingenieurwesen nur knapp darüber (siehe Abb. 3 und 4).
Bei den Habilitierten, also denjenigen, die Dissertationen betreuen dürfen, zeigt sich: Dissertationsbetreuerinnen finden sich an allen Fakultäten. Sie haben unterschiedliche Fächer und Kernbereiche, arbeiten mit theoretischen Fragestellungen genauso wie mit praktischen. Viele interdisziplinäre Forschungen an der TU Wien werden von Männern gemacht; genauso gibt es Professorinnen, die vorrangig in der Grundlagenforschung arbeiten. Ein signifikanter Geschlechtsunterschied in der fachlichen Ausrichtung aufseiten der Betreuer_innen lässt sich somit nicht nachweisen.
Zusammenfassend lässt sich für die Datenbasis I festhalten: Dissertantinnen finden sich an allen Fakultäten, wenngleich sie an manchen Orten weit häufiger vertreten sind als an anderen. Und: Frauen werden überproportional häufig von Frauen betreut. Um mehr über die Motive von Dissertantinnen in Erfahrung zu bringen, wurden im nächsten Schritt leitfadengestützte Interviews mit ihnen durchgeführt.
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