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Blitzschnell in die Ferne schreiben : Geschichte der Telegrafie in Österreich / Wolfgang Pensold, Otmar Moritsch, Mirko Herzog
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61 Bis auf Weiteres muss der Staatstelegraf auch die Beamten für den Appa­ratedienst bereitstellen und die Leitungsaufsicht besorgen. Schon in Frie­denszeiten werden Rekrutierungslisten mit geeigneten Kandidaten erstellt, die regelmäßig an das Kriegsministerium ergehen, damit im Kriegsfall das benötigte Personal rasch eingezogen werden kann. Allerdings beginnen die Truppenschulen, eigene Telegrafisten auszubilden. Als Begründung wird angeführt, dass künftig die Bereitstellung vieler gut geschulter und militärisch disziplinierter Männer vom Staatstelegrafen nicht mehr erwartet werden könne, da er zunehmend auf weibliche Bedienstete setze. 34