168 71 Ab der Generation der„Flüsterschreiber“ können Fernschreiber auch in Großraumbüros betrieben werden. bei herkömmlichen Modellen nach wie vor nötige Umschalten zwischen Buchstaben und Ziffern obsolet. Dieser Fernschreiber ist endgültig wie eine Schreibmaschine zu bedienen. Das werde vor allem von den Schreibkräften geschätzt, die auf beiden Geräten arbeiten. Die Anschaffung eines Fernschreibers kommt allerdings noch recht teuer. Siemens bietet laut deutscher Preisliste 1973 seine Modelle 100 und 100 S, je nach Ausführung ohne oder mit Lochstreifensender, um umgerechnet 50.000 bis 75.000 Schilling an. 17 Das entspricht dem Preis eines VW Golf, der zu dieser Zeit auf den Markt kommt. Dennoch hält der Fernschreiber Einzug in die Büros. Der Einsatz von elektronischen anstatt von mechanischen Bauteilen beseitigt nach und nach das laut ratternde Betriebsgeräusch, das lange Zeit dazu geführt hat, dass Fernschreiberräume abgetrennt von den eigentlichen Büroräumen eingerichtet wurden. 1977 bewirbt Siemens das vollelektronische Modell T 1000 mit dem Hinweis:„Leiser als eine Büroschreibmaschine“, was es möglich
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Blitzschnell in die Ferne schreiben : Geschichte der Telegrafie in
Österreich / Wolfgang Pensold, Otmar Moritsch, Mirko Herzog
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