Geschichtliches über die Linz- -Budweiser Pferdebahn.
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Linie nach Salzburg die Einlösung der Ersten Eisenbahn Gesellschaft und den Umbau der Budweiser Strecke „in eine förmliche Lokomotivbahn“ vorzuschreiben (1856). In Erfüllung der eingegangenen Verpflichtungen erwarb die nachher gegründete Kaiserin Elisabeth-Bahn die schmalspurigen (1,109 m) Strecken der Pferdebahn und ersetzte die nördliche durch eine neue vollspurige Linie; die alte Trasse Linz—Lambach hingegen war nach Eröffnung der gleichgerichteten Hauptbahn sofort aufgelassen, die Reststrecke Lambach—Gmunden für den Dampfbetrieb eingerichtet und um die Jahrhundertwende auf Vollspur umgebaut worden.
Bild 9. „Separafwagen Hannibal".
Dieser Wagen wurde in den letzten Betriebsjdhren der Holz- und Eisenbahn als Persomnwagen II. Klasse
verwendet.
Kaum sieben Jahrzehnte sind seit dem Tage verflossen, da ein „Transport“ auf der alten Linz—Budweiser Pferdeeisenbahn das letzte Mal eine Personenbeförderung zwischen Linz und Lest zum Anschluß an die kurz vorher eröffnete Flügelbahn St. Valentin—Budweis vermittelte (15. Dezember 1872). Eine kurze Spanne Zeit, innerhalb der jedoch der rastlos vorwärtsstürmende menschliche Geist im jähen Aufstieg die technischen Verkehrsmittel zu schwindelnder Höhe fortentwickelte, so daß im Strome der überwältigenden Geschehnisse die einst aufsehenerregenden verdienstvollen Taten der Männer um die älteste deutsche Eisenbahn sich zu verlieren scheinen und dem rückschauenden Blicke zu entschwinden drohen. Nicht viel anderes blieb von dieser so einzigartigen Überlandbahn mit Pferdebetrieb zurück als einige Dammstrecken mit ihren bis auf den gewachsenen Boden eingesenkten „Gleismäuern“, Einschnitte, Mauerreste von Brücken, Durchlässen und an Stellen, woselbst sich die grasüberwucherte Trasse gut erhalten und dem Auge leicht erkennbar zeigt, heben sich mitunter sogar noch die Spuren der quer gelegenen „Polsterhölzer“ des GERSTNERschen Oberbaus deutlich ab. Die noch vorhandenen Hochbauten dienen schon längst anderen Zwecken, von den 98 Personenwagen und 1111 Fahrbetriebsmitteln für den Gepäcks- und Güterdienst bestehen bloß