Teclmikgi wchichtliche Bücherschau.
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„Ästhetik im B rücke mb an“. 15 Auf weiteren, meist eigenen Forschungsarbeiten über Stabilitätsprobleme ist das 1937 erschienene Buch „Knickung, Kippung, Beulumg“ aufgebaut; 16 es 'ist bismun das eimzige neuere Werk, das eine zusammenfassende Darstellung der Stabilitätsprobleme gibt. 1941 beabsichtigte die Deutsche Technische Hochschule in Brünn Hartmann in die Reihe ihrer Ehrendoktoren aufzunehmen. Dies konnte jedoch nicht geschehen, da das Reichserz i Chungsmin is terinm in Berlin die Zustimmung versagte. Trotzdem wählte 1944 die Deutsche Akademie der Wissenschaften in Prag, die damals noch bestand, Hartmann izum korrespondierenden Mitglied ihrer m afhematisch-n at 11r wissen- schiaffliehen Klasse. Es war dies die letzte Ehrung, die 'dem großen Praktiker und Lehrer des Brückenbaues zuteil wurde. Daß sein zusammenfassendes, wie ein Vermächtnis zurückgelassenes Werk „iStahlbrücken“ trotz der Ungunst der Verhältnisse nun doch erscheint, ist ein Beweis, daß großzügige und wertvolle Verlegertätigkeit in Österreich nicht ausgestorben ist, daß es hier Verlagsanstalten gibt, die ihre Tradition weiterzuführen wissen.
15 Hartmann Friedrich, Dr. Ing., o. Professor der Technischen Hochschule in Wien: „Ästhetik im Brückenbau, unter besonderer Berücksichtigung der Eisenbrücken“, Verlag Franz Deuticke, Wien 1928.
16 Hartmann Friedrich, Dr. Ing., o. Professor der Technischen Hochschule in Wien: „Knickung, Kippung, Beulung“, Verlag Franz Deuticke, Wien 1937.