Aufsatz 
Lohner - vom Wagnergewerbe zur Großindustrie / von Viktor Schützenhofer
Entstehung
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Löhner vorn Wagnergewerbe zur Großindustrie.

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1900 Aufsehen erregt und anfänglich guten Absatz, auch iin Ausland, gefunden hatte allein 48 Wagen dieser Type wurden an die Berliner Elektromobil­droschken A. G. Bedag, 78 an die Society Mercedes Electrique Paris und ein­zelne Wagen nach England, Italien, Niederlande, Rumänien und Argentinien ver­kauft, konnte sich auf die Dauer nicht behaupten. Löhner haute insgesamt 270 reine Elektromobile, die besonders als Nutzwagen, vielfach im Feuerlösch-

Bild 7. Oberleitungsomnibus ,,Löhner- Stoll.

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dienst, bis 1917 in Verwendung standen. Der beschränkte, durch Dimension, Gewicht und Leistungsfähigkeit der damaligen Akkumulatoren bedingte Fahrt­bereich er betrug bei den LoHNER-PoRSCHEsehen Elektromobilen 50 km, die zwischenzeitig erzielten Verbesserungen am Benzinwagen und dessen Betriebs­verbilligung hatten auch ihm die wirtschaftliche Grundlage für eine Verwendung genommen. So setzte Löhner ab 1906 den Bau von kompletten Automobilen nur mehr mit dem neu in sein Erzeugungsprogramm aufgenommenen Oberleitungs­omnibussen, BauartLohNer-Stoll, und damit eigentlich (loch wieder mit Elektromobilen fort. Wie kurz vorher die. Absatzmöglichkeiten von Elektro­mobilen, speziell aber auch von LoiiNER-PoRSCHE-Typen gewertet wurden, geht aus der anfangs 1906 von der Mercedesgruppe in Österreich beabsichtigten Grün­dung einer großen Fabrik zur Erzeugung von ElektromobilenSystem Lohner- Porsche hervor, an der sich auch die DAiMLER-Motorengesellschaft Unter- tiirkheim, zwei große deutsche Banken und der Wiener Bankverein beteiligen