Die Enthüllungsfeier der Xikola TESLA-Büste
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Projekt hervor und die Gründung des „TESLA-Laboratoriums“ in New York, das Tesla zum Zwecke der selbständigen Forschungsarbeiten errichtet hat.
Sodann übergibt der Vertreter der jugoslawischen Regierung, Minister Sava Kosanovic offiziell die TESLA-Büste dem Technischen Museum und begleitet diese übergäbe mit folgenden Worten:
„Es ist für mich die größte Ehre im Namen der jugoslawischen Regierung und des großen Meisters Mestrovic’, die TESLA-Büste als ein Zeichen unserer Freundschaft für die Bundesrepublik Österreich dem Technischen Museum zu übergeben.
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Bild 2. Der jugoslawische Minister Sava Kosanovic im Gespräch mit dem österreichischen Bundesminister für Handel und Wiederaufbau E. Böck-Greissau
Xikola Tesla, der große Sohn des jugoslawischen Volkes, welcher seine grundlegende Erziehung in Österreich — in Graz — erwarb, um später nach den Vereinigten Staaten von Amerika zu gehen, um dort alle seine revolutionären und epochemachenden Entdeckungen und Forschungen zu realisieren und selbstlos der Welt zu schenken, soll als ein edles Symbol der Freundschaft Amerikas, Österreichs und Jugoslawiens dienen. Teslas Werk kann nun nicht vergehen und nicht sterben. Es dient mit der Entwicklung immer mehr und mehr der gemeinsamen Sache aller friedliebenden Völker der Erde, für Friede und Wohlsein der Menschheit im Geiste Teslas und besonders für die Freiheit der Völker und für die Freiheit und Würde des Individuums.“
Die nun folgende Enthüllung der TESLA-Büste leitet der Bundesminister für Handel und Wiederaufbau, E. Böck-Greissau, mit einer allseits mit Begeisterung aufgenommenen Ansprache ein:
„Sie erleben jetzt das erhebende Schauspiel, daß drei Nationen wetteifern, Nikola Tesla zu ehren, indem sie sich einvernehmlich in die Ansprüche teilen, in der einen oder anderen Form an Nikola Tesla, an seinem Werdegang teilzu-