Aufsatz 
Die Entwicklung des wasserbaulichen Versuchswesens : zum 40jährigen Bestand der Bundesversuchsanstalt für Wasserbau in Wien / von Rudolf Ehrenberger
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Die Entwicklung des wasserbaulichen Versuchswesens

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Kenntnissen zu bieten. Die wichtigsten Mittel, dies zu erreichen, sind die An­beraumung periodischer internationaler Tagungen, die in Abständen von min­destens zwei und höchstens vier Jahren abzuhalten sind und der Austausch von Druckschriften, von Übersichten über nicht veröffentlichte abgeschlossene Ar­beiten, von Übersichten über die im Gange befindlichen Untersuchungen u. dgl. Die Tagungen sollen in der Regel im Zusammenhang mit den Tagungen der Weltkraftkonferenz und der Talsperrenkongresse oder des Internationalen stän­digen Verbandes der Schiffahrtskongresse stattfinden.

Vom Verband werden laufendBulletins über die im Laufe des Berichts-

Bild 4. Dachwehr (Entwurf Prof. Dr. Cicin).

jahres in den einzelnen, dem Verbände angeschlossenen Versuchsanstalten durch­geführten Arbeiten herausgegeben, die u. a. über Umfang, Verfahren und Ergeb­nisse derselben kurz unterrichten. Durch diese Bulletins wird jedes Mitglied über die neuesten Forschungsergebnisse auf dem laufenden gehalten, was von un­schätzbarem Werte ist. Im Bulletin 1951 sind 77 Anstalten ausgewiesen (mit Ausnahme jener der UdSSR, und einiger östlicher Länder). Die Laboratorien der USA. und Canadas werden in einem getrennten Band behandelt.

Nach diesen allgemeinen Betrachtungen über das wasserbauliche Versuchs­wesen soll nun im besonderen der Bundes Versuchsanstalt für Wasser­bau in Wien gedacht werden, die heuer auf einen 40jährigen Bestand zurück­blicken kann. Der Bau dieser Anstalt wurde auf der Realität der QuiTTNERSchen Messingbettfabrik (IX., Severingasse 7) im Jahre 1912 begonnen und 1913 fertig­gestellt. Die feierliche Eröffnung wurde allerdings etwas hinausgeschoben, um schon Gelegenheit zu haben, den geladenen Festgästen einen Versuch im Betrieb