Die bisherige Entwicklung der Geschiebetheorien und Geschiebebeobachtungen
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anderes sind, als die Schichtenlinien einer räumlich gekrümmten Fläche, läßt sich dann ein solcher Zusammenhang in einer Zeichenebene abbilden.
6ß SO m 121 nt
tf/rnsu.
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Bild 2.
Unter der Annahme ebener Sohle ist in Abb. 2 je eine solche Teilfunktion
g = /i ( q) für d — konst.
und
g = f 2 ( q) für J = konst.
dargestellt.
Die Entwicklung der Methoden der direkten Wassermessung war der Aufstellung von Abflußformeln naturgemäß vorhergegangen, da diese Formeln ja erst auf der Grundlage des Beobachtungsmateriales auf gebaut werden konnten. Auf dem Gebiete der Geschiebeforschung war der Entwicklungsgang jedoch umgekehrt; wegen der großen Schwierigkeiten unmittelbarer Geschiebemessungen versuchte man, rein von der theoretischen Seite her der Aufgabe näherzukommen; zur Nachprüfung der spekulativen Entwicklungen standen bloß jene wenigen Fälle zur Verfügung, in denen aus Deltavermessungen oder aus Profilaufnahmen von Auflandungsstrecken, in denen die gesamte Geschiebefracht eines bestimmten Zeitraumes zur Ablagerung und Verbettung gelangt ist, die beförderten Geschiebemengen einigermaßen bekannt waren. Die Methoden der unmittelbaren Geschiebemessung sind erst in den dreißiger Jahren an der Donau und am Inn entw ickelt und dann besonders am Rhein dank der Parallelversuche im Zürcher Flußbaulaboratorium ausgebaut und vervollkommnet worden.
Das an diesen Flüssen zur unmittelbaren Messung verwendete Gerät, der Geschiebefänger, besteht im wesentlichen aus einem prismatischen Eisenrahmen, dessen Seiten mit Drahtgeflecht zum Auffangen der Geschiebekörner bespannt sind, mit Ausnahme natürlich der offenen Vorderseite, durch die das Geschiebe in den Fangkorb eintritt. Die Abmessungen des Gerätes betrugen: