Entstehung und Werdegang der Kaplanturbine bei der Firma Storek
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Nach dem Kriegsende, das den Verlust des Brünner Werkes bei bester wirtschaftlicher Situation und bei einem Mitarbeiterstand von läOO Arbeitern und Angestellten mit sich brachte, übersiedelten die ehemaligen Brünner Gesellschafter, die Brüder I >ipl.-Ing. Heinz Storek und Dipl.-lng. Herbert Storek nach Linz. Dort mußte völlig neu begonnen werden. Das einzige Betriebskapital bildete.
Bild 6. Storek-Kaplan-Turbine Sorio, Italien. N = 7ti50 PS
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das Ideengut der Firma Ig. Storek Brünn und die persönlichen Kenntnisse und Erfahrungen der Brüder Dipl.-lng. Heinz und Dipl.-lng. Herbert Storek, die einander insofern glücklich ergänzten, als Dipl.-lng. Heinz Storek seine großen Erfahrungen und Kenntnisse auf der erzeugungstechnischen Seite einsetzen konnte, während Dipl.-lng. Herbert Storek dies auf der konstruktiven Seite tat. Auch der makellose Iluf des alten Unternehmens erleichterte manche Geschäftsanbahnung.
So wurden im Lauf der letzten Jahre Dipl.-lng. Herbert Storek als Erfinder eine Reihe neuer Patente erteilt, wovon sich zwei auf ein neuartiges Wehrkraftwerk und eines auf einen Turbinen-Generatorsatz mit lotrechter Welle beziehen. (Siehe technische Ergänzungen.)