Entstehung und Werdegang der Kaplanturbine bei der Firma Storek
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in Görz besonders in Erscheinung getreten, so zeigte er sich auch bei normal schneiläufigen Kaplanturbinen dann, wenn sie in Anlagen zum Einbau gelangten, die, unmittelbar hinter größeren Städten gelegen, ein durch Kanalisation verunreinigtes Betriebswasser verarbeiten mußten. Für diese Anlagen hat sich auch bei stark verunreinigtem Betriebswasser das schmutzunempfindliche Laufrad ausgezeichnet bewährt und arbeitet ohne jeden Leistungsabfall.
Die neuartige Wehrbauweise: Sie besteht darin, daß das Krafthaus und Wehr zu einer Einheit verbunden sind, welche jedoch gesamt nicht breiter baut, als das normale Wehr. Damit ist erreicht, daß man in engen Flußtälern,
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Bild 11. Mechanisch wirkender Servomotor für die Umwandlung von Steuerimpulsen.
Von Dipl.-Ing. Herbert Storek (D. P. Nr. 839.180).
wo die Errichtung eines Wehres besonders günstig ist, diese vorteilhafte Baustelle ausnützen kann, ohne die bekannten Buchten ausbauen zu müssen, wodurch erheblich Material gespart wird. In die Pfeiler, deren Breite durch die Wehrkonstruktion bedingt ist, wird an der Sohle eine quer durch die Pfeiler laufende Ausnehmung vorgesehen, in welche die Turbine zum Einbau gelangt.
Es wird somit der Stauraum des Wehres als Schacht für die Turbine verwendet und eine besondere Spirale erspart. Da für die Turbine praktisch der ganze Stauraum zur Verfügung steht, kann mit einem geringen Strömungsverlusi; gerechnet werden. Die Leistung der Turbine wird durch den hohlen Pfeiler mittels der Turbinenwelle nach oben geführt und auf den auf der Krone der Pfeiler sitzenden Generator übertragen. Die Abbildung Nr. 9 zeigt schematisch den Aufbau einer solchen Ardage. Da die Anbringung eines Bechens in der