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1953: Fünfzehntes Heft
Entstehung
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Mitteilungen und Berichte

Charakteristik des Breitbandverstärkers. Dipl.-Ing. Dr. techn. Franz Brilli, technischer Konsulent, über:Das Berufsbild des Anlagenprüfingenieurs als Spiegelbild Teslascher Leistung.

Damit waren die Referate abgeschlossen. Sie standen alle auf höchstem akademischen Niveau und wurden mit größtem Interesse aufgenommen und diskutiert. Sie wurden, soweit sie zeitgerecht Vorgelegen waren, in einem Sonder­heft derBlätter für Technikgeschichte veröffentlicht und den Kongreßteil­nehmern vor Beginn der Tagung ausgefolgt. Jene Interessenten, die verhindert waren, an dem Kongreß teilzunehmen, können dieses Sonderheft noch nachträg­lich erwerben. Es ist geplant, die darin nicht enthaltenen Referate als Nach­tragsheft ebenfalls in Druck erscheinen zu lassen.

Den Kongreßteilnehmern wurden Besichtigungen von österreichischen In­dustriewerken ermöglicht, so:

Elektrizitätswerk Simmering.

Nach der durch Senatsrat Dr. techn. Dipl.-Ing. R. Mokesch erfolgten Be­grüßung, der er einen kurzen einleitenden Vortrag zur Geschichte des Elektrizi­tätswerkes Simmering anschloß, wurde das Werk besichtigt. Die Teilnehmer waren von der technischen Einrichtung des Werkes sowie von den bereitwilligst erteilten Auskünften außerordentlich befriedigt.

Elektropathologisches Institut, Wien.

Der Initiator und Begründer dieses Instituts, Professor Dr. Stefan Jellinek, zeigte seine, in der Welt einzig dastehende Sammlung, nach deren Vorbild nunmehr in Oxford ein ähnliches Institut errichtet wird. Professor Jellinek begleitete diese Führung mit seiner bekannten, lebhaften Vortragsart, die alle Anwesenden hinriß und die zu lebhafter Teilnahme und Diskussion Anlaß gab.

Zentralröntgeninstitut im Allgemeinen Krankenhaus, Wien.

In diesem, noch aus der Zeit Kaiser Josefs II. stammenden Gebäude konnten unter der sachkundigen, hervorragenden Führung von Dr. Lehner die modern­sten Röntgenapparate besichtigt werden. Sie gaben Einblick in den hohen Stand der Elektromedizin.

Verbundwerk Bisamberg.

Betriebsleiter Dipl.-Ing. Leonhard Maerschalk begrüßte die Teilnehmer. Er erklärte in fesselnder Weise die Bedeutung des Verbundwerkes Bisam­berg, das zur Aufnahme des 220000 Volt-Stromes vom Tauernkraftwerk Kaprun dient. Dieser Strom wird in zwei Transformatoren von je 100000 kVA auf 110000 Volt transformiert und über vier Leitungen mit je 110000 Volt in den Wiener Raum gesendet, einerseits in das Umspannwerk Wien-Nord und ander­seits nach Wien-West. Diese Anlage wurde genauest besichtigt, ebenso die