Astrid Weiss
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Abb. 2 Nao Robot (Robocup 2016), CCO wikimedia; ubahnverleih (https://commons.wikimedia.org/wiki/ File:Nao_Robot_(Robocup_2016). jpg#file), „Nao Robot (Robocup 2016)“, https://creativecommons.org/publicdo- main/zero/1.0/Iegalcode
einem Nutzerjnnen-zentrierten Designansatz entwickelt wurden. Unabhängig davon veranschaulicht ihr Erscheinungsbild (Abb. 1), wie sich diese Roboter sowohl im Formfaktor ebenso wie in den Interaktionsparadigmen weitgehend unterscheiden, soweit es ihr spezifischer Anwendungskontext verlangte.
Eine qualitative Metaanalyse von 18 Studien, die denselben Typ von Nao- Robotern (Abb. 2) und den standardisierten Godspeed-Fragebogen verwendeten, hat gezeigt, dass die Reaktionen der Menschen auf diesen Roboter durch seine allgemeine Eignung für ein bestimmtes Problem beeinflusst werden und nicht nur von seiner humanoiden (i. e. menschenähnlichen) Gestalt. Für die Einschätzung der Intelligenz des Roboters scheinen die Komplexität des Verhaltens, die Rolle des Roboters und der Realismus der Interaktion relevante Einflussfaktoren zu sein. 28
Mit anderen Worten: Roboter und Forscherinnen sind notwendigerweise in hohem Maße voneinander abhängig, miteinander verflochten und bestimmen die Wahrnehmung von Nutzerjnnen maßgeblich mit. Anstatt zu behaupten, dass ein bestimmtes Design innerhalb einer binären Dichotomie von richtig oder falsch, gut oder schlecht, ja oder nein verstanden werden sollte, benötigen wir
28 Astrid Weiss, Christoph Bartneck: Meta analysis of the usage of the godspeed questionnaire series, in: RO-Man 2015. The 24th IEEE International Symposium on Robot and Human Interactive Communication, Kobe 2015, S. 381-388.
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