Astrid Weiss
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Abb. 6 Der Anki Vector Roboter, © TU Wien
Beziehung zu ermöglichen (Abb. 6). Bis dato existieren kaum Langzeitstudien, die untersuchten, wie sich diese Art von Roboter (die nicht nur eine bestimmte Alltagsaufgabe für den Menschen erledigt, sondern auch auf Interaktion durch simulierte soziale Signale ausgelegt ist) über einen längeren Zeitraum auf den menschlichen Alltag auswirkt. Die Arbeitshypothese des Projekts besagt, dass sich die Interaktion von Nutzerjnnen mit einem sozialen Gefährtenroboter über die Zeit verändert und dass sich sowohl der Adoptions- als auch der Akzeptanzprozess je nach den soziodemografischen Merkmalen der teilnehmenden Haushalte unterscheidet.
In einer Reihe von ethnographischen Studien in Wien werden demographisch diverse Haushalte, die jeweils einen Anki Vector erhalten, auf langfristige Nutzungsweisen untersucht, um Faktoren zu identifizieren, die fördernd oder hindernd auf die Integration dieser Art von Roboter wirken. 58 Hauptziel ist es, basierend auf einer relativ kleinen Stichprobe (acht Haushalte) über einen längeren Zeitraum (acht Monate), empirische Evidenz über die Adoptions- und
58 Astrid Weiss, Glenda Hannibal: What makes people accept or reject companion robots? A research agenda, in: PETRA 18, Proceedings of the 11 th Pervasive Technologies Related to Assistive Environments Conference, Korfu 2018, S. 397-404.
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