Queer(y)ing STEM Collections
kreativ neu gedacht. Geleitet von der Idee eines „Curatorial Dreaming“ 2 wurden Körper und Normen unter die Lupe genommen - in Hinblick auf Sinneswahrnehmungen sowie das Kontrollieren und Überwachen, Vermessen, Anpassen und Erweitern von Körpern. Konkrete praktische Ansätze und Formate für Museen und außeruniversitäre, dem MINT-Bereich nahe Bildungseinrichtungen, wurden in einem weiteren Workshop am Nachmittag entwickelt. Dabei standen vor allem inklusive Ansätze, die Zusammenarbeit mit Communities und das Experimentieren mit unkonventionellen Vermittlungsangeboten im Mittelpunkt.
Ein Graphic Recording begleitete und dokumentierte den Workshop, die Diskussionen und Überlegungen der Teilnehmerjnnen. Daraus ist ein Zine entstanden, das die vielfältigen, manchmal komplexen Inhalte und Ergebnisse in Bild und Text festhält. 3
Die Diskussionen, Vorträge und Workshops haben aktuelle Forschung zu Gender und Sexualität im (Technik-)Museumsbereich sichtbar gemacht und internationale wie lokale Netzwerke zwischen Museen und Universitäten wurden geknüpft. Der Workshop konnte Impulse geben für zukünftige Forschungen und Zusammenarbeiten, die die bislang schmale Brücke zwischen Theorie und Praxis schlagen.
Outer Edge: Queer(y)ing STEM Collections. 1st Vienna Workshop on STEM Museums, Gender and Sexuality
Panel 1: World Cafe
Florence Okoye und Josh Davis (Natural History Museum, London):
Queer interrogators: the outsiders of natural history
Martha Clewlow (London Metropolitan Archives):
Just the facts, please: Making LGBTQ+ stories (in)visible in the museum catalogue
Andreas Brunner (QWIEN - Zentrum für queere Geschichte, Wien) und Florian Mildenberaer (Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung):
Good Vibration 1900-1970
2 Vgl. Shelley Ruth Butler, Erica Lehrer (Hg.): Curatorial Dreams. Critics Imagine Exhibitions. Montreal 2016 und http://museumqueeries.org/ (9.10.2020)
3 Vgl. https://www.technischesmuseum.at/event/queer-y-ing-stem-collections (9.10.2020)
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