Aufsatz 
Queer(y)ing STEM Collections. Ein Workshop zu Gender und Sexualität in Technik- und Wissenschaftsmuseen / Sophie Gerber
Entstehung
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Sophie Gerber

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Abb. 3 Basierend auf den gemeinsamen Diskussionen haben die Teilnehmerjnnen abschließend u. a. ihre Wünsche und Hoffnungen für (gequeerte) Museen und Sammlungen zusammengetragen, © Kathrin Gusenbauer/Technisches Museum Wien

und Wissenschaft als männliche Domänen gelten - anders als der männliche Körper ist die weibliche Anatomie in den Ausstellungen unsichtbar. Alexi Baker illustrierte am Beispiel des Peabody Museums der Universität Yale, welche Hin­dernisse einer intersektionalen, diversen Kuratierung technisch-wissenschaft­licher Ausstellungen entgegenstehen - von einer konventionellen Sichtweise auf Technik bis hin zu männlich und weiß dominierten Führungsebenen. Bei Andreas Brunner und Florian Mildenberger stand mit der Geschichte des Vib­rators ein Objekt im Mittelpunkt, das kein klassischer Bestandteil technischer Museumssammlungen ist. Gender in Mathematik und Botanik waren Thema der Präsentationen von Anna Pillinger und Arabella Denk sowie Heather Lindon und Maria Vorontsova. Wie wird in der Mathematik über Frauen und Männer ge­sprochen? Wer benennt Pflanzen und wessen Wissen wird in die Taxonomien der Botanik inkludiert?

In einem Workshop wurde der Ausstellungsbereich zum Messen, Normieren und Überwachen des menschlichen Körpers im TMW kritisch hinterfragt und

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