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Abb. 9 „Die Eisenbahn unter der Themse. Die Schöpfungen des Mont-Cenis- und jetzt des St. Gotthard-Tunnels lassen die unternehmenden Ingenieure des Jahrhunderts nicht schlafen und sie werden nicht Ruhe geben, bis sie nicht ihr dermaliges [aktuelles] Ideal, den Tunnel unter dem Canal la Manche I [...] in’s Leben gerufen haben. Bei den Mitteln, über die Ingenieure von heute [...] verfügen, wäre
dieser Themse-Tunnel ,eine Spielerei' [...]. Angesichts dieser Thatsache sind [...] die [...] Techniker darin einig, daß die Inangriffnahme des submarinen Tunnels zwischen Frankreich und England nur eine Frage der Zeit sei.“
Quelle: lllustrirtes Wiener Extrablatt, 5.11.1874, S. 1
bis zu diesem Zeitpunkt weder ein vergleichbar großes Unternehmen zu verantworten gehabt hatte noch über Expertise im Bereich der Pneumatik verfügte - er präsentierte lediglich im selben Jahr eine intensiv diskutierte und politisch brisante Vision einer pneumatischen Bahn . 58 Am Beispiel der Wiener Stadtrohrpost lässt sich zeigen, dass die populären Darstellungen der pneumatischen Bahn mediale Aufmerksamkeit erregte und das Versprechen einer Utopie bedeutendes Kapital für Ingenieure darstellte . 59
58 Franz Felbinger, Josef Hudetz: Begräbnisshalle mit pneumatischer Förderung für den Central- Friedhof der Stadt Wien. Wien 1874.
59 Bettel, Futures & Options, siehe Anmerkung 2.
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