Azra Korjenic, Anna Vaskova
Abb. 6 Farbbild und IR-Bild Fassade 1 (links) und Farbbild und IR-Bild Fassade 2 (rechts), © TU Wien
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Abb. 7 Farbbild und IR-Bild einer Passivhausfassade mit Vorgesetzten Stahlbetonkonstruktionen, © TU Wien
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Aspangstraße, im dritten Wiener Gemeindebezirk, erhoben um das thermische Verhalten der Bauten, speziell in Bezug auf „Urban Heat Islands“ (UHI) zu evaluieren und daraus Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten. In Abbildung 6 sind beispielhaft Infrarotbilder von zwei typischen Gebäuden (links: acht Zentimeter gedämmt und rechts: Massivaltbauweise ungedämmt) dargestellt. Wie in den Infrarotbildern ersichtlich, haben massive Bauteile im Straßenraum (rot im unteren Bereich des Hauses links - Beton Straßensperren), Fassadenfarbe (Haus rechts) sowie die Loggienbereiche (keine Windzirkulation, keine Sicht zum Himmel) einen essentiellen Einfluss auf das Mikroklima von Straßenzügen bzw. in weiterer Folge auf das Klima im Gebäude selbst. Die am Tag gespeicherte Wärme wird während der Nacht an die Umgebung abgegeben. Einen wesentlichen Faktor stellen die Sichtbarkeit des Nachthimmels und die Wärmeabstrahlung ins Weltall dar. Die Bereiche, bei denen dieser Umstand nicht gewährleistet ist, wie bei den ungedämmten Loggiendecken und -wänden (Abb. 6 / links) sowie den Straßenflächen unter den abgestellten Fahrzeugen (Abb. 6 / rechts), kühlen nicht ab und werden zu „Wärmefallen“.
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