Aufstieg von Frauen nicht an fachlichen Problemen scheitert sondern schlicht- weg an den Rahmenbedingungen, die es noch zu verbessern gilt.
Als „gelebte Utopie“ beschreiben Birgit Hofstätter und Anita Thaler ihre Forderung nach einer „Technikbildung für ALLE“ und geben einen Einblick in ihre Forschung und Arbeit zu Technikdidaktik sowie deren Umsetzung für Kinder und Jugendliche. Fokussiert werden hierbei vorrangig Kinder im Pflichtschulalter, um möglichst alle Bevölkerungsschichten erreichen zu können. Ziel ist es, nicht nur Schülerjnnen, sondern auch deren Lehrkräfte für Technik zu begeistern und einen niederschwelligen Zugang zu bieten.
Wie können Mädchen und Frauen außerhalb eines akademischen Umfelds für Technik begeistert und interessiert werden? Und welche Rolle können außerschulische Bildungsorte wie das Technische Museum Wien in diesem Zusammenhang spielen? Diesen spannenden Fragen wird im Beitrag „Making als Vermittlungsmethode zur genderinklusiven Berufsorientierung. Werkstattbericht zum aktuellen Forschungsprojekt NextGenLab“ von Theresa Unger nachgegangen.
Neu ab diesem Band ist die „Museumsrubrik“ in der aktuelle Ausstellungsthemen sowie Belange aus dem Museumsbereich thematisiert werden.
So stellen Barbara Hafok und Sophie Gerber die Erweiterung der „Frauengalerie" im TMW vor. Es handelt sich nicht um eine punktuelle Ausstellung, sondern es wird quer durch das Museum anhand unterschiedlichster Objekte eine von Frauen maßgeblich gestaltete Technikgeschichte präsentiert.
Ana Daldon erläutert in „Pink ausloten“ die Thematisierung dieser Farbe im TMW. Objekte werden auf zahlreiche Gesichtspunkte hin untersucht, wie etwa auf ihre frühere Nutzung, die Intention der Produzentjnnen und Verkäuferinnen, oder nach Kriterien der Genderforschung. Eine Installation im Museum mit dem Titel „Wem gehört Pink“ setzt sich unter anderem mit den genderspezifischen Kon- notationen dieser Farbe auseinander.
Die Redaktion
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