25 3 WEieinns-NchemueElzrleana,v1o9n1A7 ltkupfer, sche Ressourcen genutzt, andere konnten durch den Austausch mit dem verbündeten Deutschland bezogen werden. So lieferte Österreich-Ungarn an das Nachbarland Bauxit als Rohstoff für die Aluminiumerzeugung sowie Quecksilber und importierte seinerseits Kalisalze für Düngezwecke. Darüber hinaus wurden in den besetzten Gebieten unter anderem Erze, Metalle und Naturharze requiriert. Von entscheidender Bedeutung war der Zugang zu Metallen. Vor allem fehlten Nichteisenmetalle, etwa Kupfer(zuvor vorwiegend aus den USA bezogen) und Kupferlegierungen wie Messing und Bronze, ferner Blei, Zink und Zinn. Darüber hinaus herrschte ein Mangel an Legierungsmetallen für spezielle Stahlsorten, wie Nickel, Mangan, Molybdän, Vanadium, Wolfram und Chrom. Als Gegenmaßnahme wurden vermehrt Lagerstätten abgebaut, etwa in Mühlbach am Hochkönig(Kupfer), Bleiberg(Blei, Zink), im böhmischen Přibram(Blei, Silber) und in Dalmatien(Bauxit). Ferner entstand ein umfangreicher Kataster der in Industrie- und gewerblichen Betrieben vorhandenen Metallmengen. Auf dessen Grundlage mussten Unternehmen verzichtbare Metalle abgeben, beispielsweise Kupferleitungen aus Elektrizitätswerken. Weitere Einsparmöglichkeiten boten sogenannte Lagermetalle, die für Lager bewegter Teile in Maschinen und Ei-
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Unter dem Losungsworte Krieg und Technik : das Technische Museum
Wien und der Erste Weltkrieg ; [Sammelband] : / Caroline Haas, Mirko Herzog, Christian Klösch, Helmut Lackner, Otmar Moritsch, Wolfgang Pensold, Franz Rendl, Christian Stadelmann, Hubert Weitensfelder
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