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Blitzschnell in die Ferne schreiben : Geschichte der Telegrafie in Österreich / Wolfgang Pensold, Otmar Moritsch, Mirko Herzog
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113 45 Durch russische Truppen zerstörtes Telegrafenamt von Czernowitz. worden ist, ist erst nach Rückeroberung mit deutscher Hilfe telegra­fisch wieder erreichbar. Der Kriegseintritt Italiens zieht die Stilllegung des Telegrafen in den südlichen Teilen der Monarchie nach sich. In von österreich-ungarischen Truppen besetzten Gebieten Polens werden hingegen neue Ämter eröffnet, später auch in den besetzten Gebieten Serbiens und Montenegros, aber auch auf österreichischem Boden, bei Rüstungsfabriken oder in den immer zahlreicheren Kriegsgefangenen­lagern. Es dominiert die Korrespondenz staatlicher und militärischer Behörden, die nüchterne Verwaltung des Krieges Einrückungen, Truppenverschiebungen, Heereslieferungen, Geldüberweisungen... 35 Die Telegrafie erweist sich aber auch für die Zivilgesellschaft unver-