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1940: Siebentes Heft : Die Entwicklung des Markscheidewesens im Lande Österreich / von Franz Kirnbauer
Entstehung
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Die Entwicklung des Markscheidewesens.

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wichtige Quelle markscheiderisch-geschichtlicher Erkenntnisse nicht unerwähnt bleiben; diese aus dem Jahre 1556 stammende und in sechs Ausfertigungen auf uns überkommene Bilderhandschrift gibt über den damaligen Stand des tirolischen und insbesondere Schwazer Bergbaus wertvolle Aus­künfte. Die Leobener Hoch­schulbücherei, die National­bibliothek Wien und die Bayrische Staatsbibliothek München besitzen je eine Ausfertigung des Schwazer Bergbuches, das Museum Ferdinandeum Inns­bruck verwahrt drei Exem­plare, darunter eine Pracht­ausgabe. * 1

Außer den rein fachlich­markscheiderischen Quel­lenstudien waren noch all­gemein bergbaugeschicht­liche und kulturgeschicht­liche Untersuchungen und Vorarbeiten notw endig, um die kulturelle Stellung des Markscheiders in den ver­gangenen Jahrhunderten dartun zu können.

In den folgenden Aus­führungen überDie Ent­wicklung des Mark­

scheidewesens im Lan­de Österreich vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart wird immer

von derOstmark ge­sprochen, sobald es sich um den gesamtdeutschen oder gegenwärtigen Zustand, vonÖsterreich dagegen nur, wenn es sich um den geschichtlichen Begriff des österreichischen Raumes früherer Jahrhunderte handelt.

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Titelbild desSchwazer Bergbuches" (1556).

(Leobener Codex.)

Markscheider (Scliiner) im 15. und 16. Jahrhundert. Zeitsclir. f. d. Berg-, Hütten- u. Salinenwes. im Preuß. Staate, S. B. 497507, Berlin 1933.

1 Bilder daraus sowie aus dem Leobener Codex: F. Kirnbauer, Das Sclrwazer Bergbuch, Leoben 1937, 10 Postkarten anläßlich des Leobener Bergmannstages 1937, herausgegeben vom Unterstützungsverein an der Montan. Hochschule Leoben.

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