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Die instrumenteilen Grundlagen.
Stunden. Jede Stunde ist wiederum in acht Achtelstunden unterteilt. Die zwei kleinen Bussolen haben je 30 mm Durchmesser, sind in der 12—12/24-Stundenlinie angeordnet und tragen zweimalig auf ihrem Grund, ebenfalls in Bein graviert, das
Monogramm des Verfertigers oder Markscheiders, ,,M. A.“, von dessen Hand stammend wir somit drei Kompasse der Leobener Sammlung vor uns haben. Der Kompaßmacher M. A. hat sonach in der zweiten Hälfte des 1(5. Jahrhunderts, spätestens zur Zeit um 1600, und vermutlich als Markscheider in Kärnten gelebt, wie aus dem zweimaligen Vermerk ,,Klagen- furt“ über den Erwerb der Kompasse in den Leobener Sammlungsniederschriften hervorgeht. Es ist dies durchaus wahrscheinlich, wenn man den im 16. Jahrhundert hochentwickelten Kärntner Golderzbergbau 1 in Betracht zieht.
Sehr bemerkenswert ist weiter ein alter Handkompaß in der Sammlung der Leobener Lehrkanzel für Markscheidekunde, 2 der aus Eisenerz aus der Mitte des 17. Jahrhunderts stammt (Bild 24 und 87). Dieser Grubenkompaß ist nämlich der älteste österreichische, mit einer „Nadel- klemmung“ ausgestattete Bergkompaß.
Bild. 25. Setzkompaß mit Zulegelineal aus Altaussee, Salzkammergut, aus dem Jahre 1727.
( 2 U der nat. Größe.)
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Bild 24. Setzkompaß mit der ersten bekannten Nadelklemmung, aus Eisenerz aus der Zeit um 1650.
(Etwa 1 / 2 der nat. Größe )
Er besteht aus einem quadratischen Holzgehäuse von 76x76 mm Größe und 12 mm Höhe. An der Oberseite des Kompasses ist ein messingener Stundenring
1 Die älteste alpenländische Grubenkarte eines Erzbergbaus stammt aus Kärnten aus dem Jahre 1577 (Golderzbergbau Grakofl im Drautal). — F. Kirnbauer, Älteste Dokumente, Montan. Rundschau, 27. Jahrg., S. 2. Wien 1935.
2 Inv.-Nr. VC 34.