Aufsatz 
Geschichtliches über die Linz-Budweiser Pferdebahn, die älteste deutsche Schienenstraße / von Karl Feiler
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Geschichtliches über die Linz—Budweiser Pferdebahn.

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Brücken und Durchlässe größte Aufmerksamkeit und erlebte die Genugtung, daß seine Bahnanlagen den darauffolgenden, ungewöhnlich strengen Winter ohne den geringsten Schaden überstanden und die „Zweckmäßigkeit, Vollkommenheit und Reinheit der Ausführung“ nachher „von jedem Sachverständigen, der diesen Bahn- theil bereiste, zuerkannt wurde“.

Die ersten Güter (Bild 6), „bestunden in Salz, Gyps, Stahl, Mehl, Bauholz, Ziegeln und Steine zusammen 9663 Zentner (541,1 Tonnen)“, hatte bereits Franz Anton Ritter von Gerstner auf einer bis dahin fertiggestellten Bahnlänge von

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Bild 6. Salztransport auf der Holz- und Eisenbahn.

Die zeitgenössische Darstellung zeigt die überlegene Leistungsfiihigkeit der Bahn gegenüber dem Straßenfuhrwerk

7 Meilen (53,09 km) „zum höchsten Erstaunen der ganzen Gegend“ verfrachtet. Diese Beförderung erfolgte allerdings nicht in regelmäßigen Fahrten nach einem fest­gelegten Fahrplan, sondern fallweise über besondere Anordnung des Bauführers, der hauptsächlich die Sonntage hierzu verwendete, um die beim Bahnbau beschäftigten Kutscher, Pferde und Wagen ausnützen zu können. Nach dem Rücktritte Franz Anton Ritter von Gerstners von der Bauleitung war es so weit, daß die Be­förderung des von Linz oder Mauthausen „in das Magazin auf dem Scheidungspunkte (Kerschbaum) durch Chaussee-Fuhrleute zugeführten Ärarialsalzes und der übri­gen Güter“ im vollen Umfange aufgenommen und „ununterbrochen, selbst bey der heuer so oftmahls Statt gehabten üblen Witterung, im gleichen Gange fort­gesetzt“ werden konnte (April 1829). Die Verkehrsabwicklung geschah „in ver­pachteten Fuhren“ nach den von Gerstner bereits vorgesehenen Grundsätzen, die die Anlage von Stallungen zur Unterbringung der innerhalb jeden Abschnittes ständig benötigten Pferde in den einzelnen, voneinander annähernd gleich weit Technikgeschichte, 8. Heft.

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