Sophie Gerber
Abb. 1 Generaldirektor Mag. Peter Aufreiter begrüßte die Teilnehmerjnnen im TMW, © Peter Sedlaczek/Technisches Museum Wien
gefunden und zu Fragen wie diesen ausgetauscht. Als Teil des „Fokus Gender“ hat der Workshop gegenderte bzw. heteronormative Konstruktionen von Technik und Wissenschaft kritisch beleuchtet und die Rolle von Objekten und materieller Kultur ebenso wie Fragen der Dokumentation mittels queer-feministischer Zugänge betont. Geleitet von Eleanor Armstrong 1 und der Autorin, hat der Workshop Forscherinnen und Praktikerjnnen zusammengebracht, um Rahmenbedingungen für die Museumsarbeit sowie konkrete praktische Ansätze zu diskutieren und ein Netzwerk interessierter Akteurjnnen zu gründen. Neben der Sammlungstätigkeit waren die Repräsentationen und Darstellungen von Gender und Sexualität in Wissenschafts- und Technikmuseen Thema. Der Workshop bot innovative Perspektiven für die Arbeit mit Gender, LGBTIQ+ und aktivistischen Ansätzen in Museen, auch über den technisch-wissenschaftlichen Horizont hinaus.
Nach einer Führung durch die Ausstellung „Wem gehört PINK?“ (mit Ana Daldon), die Frauengalerie, das techLab (mit Theresa Unger) und die Abteilung Mobilität (mit Anne-Katrin Ebert) am Vortag, begann der Workshop am 6. März mit einer Begrüßung durch Generaldirektor Mag. Peter Aufreiter, der neue Sichtweisen auf die Dinge und Geschichte(n) anregte und für Mut zum Querdenken plädierte.
1 Eleanor Armstrong hat kürzlich mit einer Arbeit zur Repräsentation von Gender und Sexualität in Ausstellungen zur Raumfahrt und -Wissenschaft am University College London promoviert.
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