Theresa Unger
Abb. 2 Der Community-Aspekt ist ein zentraler Bestandteil der Philosophie des Making. © Paul Bauer
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Installationen verbaut werden können. Um Hemmschwellen vor diesen teils unbekannten, oft auch einschüchternden oder schlicht nicht-greifbaren Technologien abzubauen, ist es wichtig, diese nicht im Sinne einer traditionellen Museumslogik überhöht zu inszenieren. In der Logik einer Werkstatt, die zum Loslegen einlädt, werden die digitalen Technologien mit „analogen“ Werkzeugen (von Schere und Feile, über die Heißklebepistole bis hin zum Lötkolben) gleichgestellt präsentiert. Alle gemeinsam dienen der Umsetzung von eigenen Ideen und Projekten, und dem Entdecken und Entwickeln der eigenen Fertigkeiten.
Für das techLAB wurde eine eigene architektonische Struktur 18 in den bestehenden Ausstellungsraum gebaut, die sich einer dreifachen Herausforderung stellen muss: Erstens einladend, offen und einsichtig zu sein - sowohl während der Öffnungszeiten des techLAB, als auch im geschlossenen Zustand - und so Ausstrahlung auf passierende Besucherinnen auszuüben; zweitens auch optisch einen Zusammenhang zum umgebenden Bereich „In Arbeit“ herzustellen; drittens für im techLAB Arbeitende eine ebenso entspannte wie konzentrierte, produktive Atmosphäre zu schaffen, die Kreativität fördert. Den architektonischen Rahmen dafür erfüllt eine Holzkonstruktion mit stilisiertem Sheddach und vielen eingebau-
1 8 Architekturentwurf von polare architekturbüro.
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