115 GUAYULEPFLANZEN, Mexiko, 1. Hälfte 20. Jh., Inv.Nr. 80612/1–2 FLASCHE AUS GUTTAPERCHA, um 1900, Inv.Nr. 80609/1 ersten verwendbaren künstlichen Kautschuk. Seit 1926 erfolgten im I.G. Farben-Konzern weitere Forschungen. Bald darauf wurde ein Patent erteilt, und das Produkt erhielt den Markennamen„Buna“. Mittlerweile hatte der Gummi breiten Zugang in die Warenwelt erhalten: für wasserdichte Klei dung, Schuhwerk und Galoschen, Handschuhe und Badehauben, Haushaltswaren und Reiseutensilien, Bälle und Spielwaren, Expander und Knüppel; für Schläuche, Kabel, Fördergurte, Keil- und Zahnriemen sowie allgemein für chemische, medizinische und pharmazeutische Artikel. Heute wird natürlicher Gummi vor allem auf Plantagen in Malaysia, Thailand, Indonesien und Vietnam gewonnen. 60 Prozent des Weltbedarfs stammen aus synthetischem Kautschuk. Lit.: Giersch 1995
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Draht und Drachenblut : die Warenkunde-Sammlung des Technischen
Museums Wien / Hubert Weitensfelder
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