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Fast forward? : Sammeln, Bewahren und Zugänglichmachen von audiovisuellen Medien in der Österreichischen Mediathek = Fast forward? : Österreichische Mediathek - collecting, preserving and making accessible audiovisual media : / Gabriele Fröschl, Anton Hubauer, Rainer Hubert, Marion Jaks, Stefan Kaltseis, Johannes Kapeller, Christina Linsboth, Robert Pfundner, Peter Ploteny ; [Herausgeber: Technisches Museum Wien mit Österreichischer Mediathek ; Redaktion: Gabriele Fröschl, Rainer Hubert, Christina Linsboth ; translation: Stephen Grynwasser]
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17 Magnettonbänder in den Archivräumen der Österreichischen Mediathek, © Österreichische Mediathek, Rainer Hubert Die Österreichische Mediathek als nationales AV-Archiv Audiovisuelle Archive haben national wie international unterschiedliche Organisationsformen, die sich auch in der Sammlungstätigkeit der jewei­ligen Institutionen widerspiegeln. Klassische audiovisuelle Archive sind beispielsweise Rundfunk- und Fernseharchive und darunter in erster Linie jene der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Sie sind in ihrer Mehr­zahl Firmenarchive und haben als solche die Funktion, Materialien für die Produktion zur Verfügung zu stellen, weshalb auch der Anspruch des vollständigen öffentlichen Zugangs meist nicht eingelöst wird. Daneben existieren Spezialarchive, die sich auf einen Sammlungsschwer­punkt wie bestimmte Musikrichtungen oder Zeitzeugeninterviews konzen­trieren. Die Bestände spezialisierter wissenschaftlicher Archive entstam­men in erster Linie Forschungszusammenhängen. Ein Beispiel dafür ist das Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, das mit dem Gründungsjahr 1899 das älteste Tonarchiv der Welt darstellt.