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Fast forward? : Sammeln, Bewahren und Zugänglichmachen von audiovisuellen Medien in der Österreichischen Mediathek = Fast forward? : Österreichische Mediathek - collecting, preserving and making accessible audiovisual media : / Gabriele Fröschl, Anton Hubauer, Rainer Hubert, Marion Jaks, Stefan Kaltseis, Johannes Kapeller, Christina Linsboth, Robert Pfundner, Peter Ploteny ; [Herausgeber: Technisches Museum Wien mit Österreichischer Mediathek ; Redaktion: Gabriele Fröschl, Rainer Hubert, Christina Linsboth ; translation: Stephen Grynwasser]
Entstehung
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25 Schellacks in den Archivräumen der Österreichischen Mediathek, © Österreichische Mediathek, Rainer Hubert umging. Zudem war es technisch nicht möglich, Bild und Ton gleichzeitig aufzunehmen. Mit dem Aufkommen von Videokameras und der Möglich­keit längerer Dokumentationen mit Ton hat sich auch das Narrativ, also die Erzählweise, geändert. Die technische Voraussetzung lässt eine andere Dimension der Erinnerung zu und bestimmt damit auch den Inhalt. Es ist also möglich, ohne entscheidenden Verlust den Inhalt vom Träger zu lö­sen, für die Beurteilung der Umstände der Entstehung sowie für Form und Inhalt der Aufnahme ist es jedoch notwendig, dass die Information über den ursprünglichen Träger nicht verloren geht. Nicht nur bei analogen Trägern lässt sich diese Verbindung zwischen technischen und inhaltlichen Möglichkeiten beobachten, sondern auch bei digitalen Formaten. Die Chancen, rasch und billig digitale Ton- und Video­aufzeichnungen herzustellen, haben sowohl den professionellen als auch den privaten Bereich geprägt und verändert. Die Anzahl an Dokumenten steigt rapide an. Stand bei den HerstellerInnen dieser Dokumente früher